
Watt statt Quadratmeter-Versprechen.
Elf der 15 Geräte nennen eine Raumgröße — und versprechen dabei 32 bis 54 Watt je Quadratmeter. Als Faustregel nennt co2online je nach Dämmzustand etwa 60 bis 100.
Das heißt nicht, dass die Hersteller lügen — ihre Werte gelten für sehr gut gedämmte Räume und für den Einsatz als Zusatzheizung. Aber wer „bis 25 m²" liest und einen Altbau heizen will, rechnet sich arm. Deshalb sortieren wir nach Heizleistung, nicht nach der Fläche auf dem Karton.
Erst die Klasse wählen — jede nennt gleich ihren Sieger. Bewertet wird die Heizleistung innerhalb der Klasse, dazu Thermostat, Schutzart und Garantie. Wie wir bewerten ›







Alle technischen Werte stammen aus Datenblatt, Herstellerseite oder dem Fließtext des Angebots — nicht aus der Amazon-Attributtabelle, die sich in dieser Kategorie wiederholt als unzuverlässig erwiesen hat. Wo ein Hersteller einen Wert gar nicht nennt, steht ein „—“ statt einer Schätzung. Sterne und Bewertungszahlen sind Momentaufnahmen vom 01.10.2026. Preise ändern sich laufend; bitte vor dem Kauf am Angebot prüfen.
Grundlage ist der geglättete Sterneschnitt, dazu die Heizleistung relativ zur Klasse, der mitgelieferte Thermostat, die Schutzart und die Garantie.
Der Rechner nimmt Watt je Quadratmeter nach Dämmzustand – als Faustregel nennt co2online etwa 60 bis 100 –, nicht die Herstellerangabe. Deshalb kommt hier regelmäßig mehr heraus, als auf dem Karton steht.
Vorgabe Strompreis: Durchschnitt 2026 laut BDEW (Stand August 2026). Mit deinem Tarif überschreiben.
Der Rechner hat eine eigene Seite — dort steht auch, warum die Herstellerangabe nur halb so hoch liegt wie die Faustregel und was der Betrieb im Jahr kostet: zum Infrarotheizung-Rechner →
Günstig, aber entscheidend — vor allem der Thermostat: Ohne Regelung läuft eine Infrarotheizung durch.
Der wichtigste Zukauf: Ohne Regelung läuft eine Infrarotheizung durch, bis jemand den Stecker zieht.
Auf Amazon ansehen →Misst die Temperatur dort, wo du sitzt – nicht an der heißen Platte.
Auf Amazon ansehen →Machen aus einem Wandpaneel ein bewegliches Standgerät – ohne Bohrung, gut für Mietwohnungen.
Auf Amazon ansehen →Dübel und Halter passend zum Untergrund – bei den schweren Natursteingeräten kein Detail.
Auf Amazon ansehen →Die Fragen, die vor dem Kauf wirklich zählen — mit dem Rechenweg daneben.
60, 80 oder 100 Watt je m² – je nach Dämmung. Warum die Flächenangabe der Hersteller meist etwa doppelt so hoch liegt wie der Rechenwert.
Zum Ratgeber →Mit Thermostat zieht eine 1.000-Watt-Heizung keine 1.000 Watt am Stück – sie taktet. Mit welchem Anteil zu rechnen ist und was das im Monat kostet.
Zum Ratgeber →Im Bad zählt die Schutzart, nicht die Wattzahl. Welche Geräte spritzwassergeschützt sind, wo sie hängen dürfen und wie viel Leistung ein Bad braucht.
Zum Ratgeber →Ein Infrarotpaneel regelt sich nicht selbst. Welches Gerät welche Regelung mitbringt, warum der Messort zählt und was sie spart.
Zum Ratgeber →Als Faustregel nennt co2online je nach Dämmzustand etwa 60 bis 100 Watt pro Quadratmeter; der ADAC nennt für Neubauten 40 bis 70, für sanierte Altbauten 60 bis 100. Unsere Stufen 60/80/100 sind eine eigene Vereinfachung – im unsanierten Altbau kann der Bedarf höher liegen. Auffällig ist: Alle elf Geräte in diesem Vergleich, die überhaupt eine Fläche nennen, kommen rechnerisch auf 32 bis 54 W/m². Die Herstellerangaben gelten für sehr gut gedämmte Räume und für den Einsatz als Zusatzheizung. Wer den Raum allein damit heizen will, sollte mit der Faustregel rechnen, nicht mit dem Karton.
Nur mit passender Schutzart. Entscheidend ist die zweite Ziffer der IP-Kennung, sie steht für den Schutz gegen Wasser. Steht dort mindestens eine 4 (IPX4), ist das Gerät gegen Spritzwasser geschützt und im Bad einsetzbar – IP34 zählt also genauso wie IP44 oder IP54. Bei IP20 ist es das ausdrücklich nicht. In diesem Vergleich sind acht Geräte badtauglich (sechsmal IP44, je einmal IP54 und IP34). Bei fünf reicht der Wasserschutz nicht (dreimal IP20, je einmal IP22 und IP52), und bei zwei macht der Hersteller gar keine Angabe – ohne diese Angabe gehört ein Gerät nicht ins Bad.
Praktisch ja. Eine Infrarotheizung ohne Regelung heizt durch, solange Strom anliegt – das ist der größte Einzelposten auf der Stromrechnung. Fünf Geräte im Vergleich bringen ein Steckdosenthermostat mit, drei ein Funkthermostat, zwei haben eines eingebaut, eines lässt sich per App steuern. Drei kommen ausdrücklich ohne, bei einem widersprechen sich die Angaben. Was eine Regelung in unserer Modellrechnung ausmacht, steht im Ratgeber Thermostat für die Infrarotheizung.
Verbrauch = Leistung in Kilowatt × Heizstunden × 0,6. Die 0,6 stehen für die Taktung: Ein Thermostat schaltet das Paneel ab, sobald die Temperatur steht, über die Heizstunden gemittelt zieht es deshalb rund 60 Prozent der Zeit. Ein 1.000-Watt-Gerät kommt bei fünf Heizstunden am Tag auf 1 × 5 × 0,6 = 3 kWh, bei 37 ct/kWh (Durchschnitt 2026 laut BDEW, Stand August 2026) rund 1,11 Euro am Tag. Ohne Thermostat läuft es durch, dann entfällt der Faktor. Die Jahreskosten für deinen Raum rechnet der Infrarotheizung-Rechner aus Fläche, Heizstunden, Heizmonaten und deinem Strompreis aus.
Wandpaneele sind flacher, meist günstiger und stören optisch weniger – dafür brauchen sie eine Bohrung und einen tragfähigen Untergrund. Bei den Natursteingeräten mit bis zu 22 Kilogramm ist das kein Detail. Standgeräte lassen sich zwischen Räumen schieben und sind in Mietwohnungen oft die einzige Option. Im Vergleich stehen drei Geräte auf Füßen oder Rollen, bei zwei weiteren sind Standfüße optional erhältlich.
Die belegten Werte in diesem Vergleich reichen von 90 bis 125 °C. Höher ist dabei weder gut noch schlecht: Heißere Paneele bringen schneller Wärme in den Raum, kühlere sind mit Kindern im Haushalt entspannter. Deshalb fließt die Oberflächentemperatur bei uns nicht in die Wertung ein – wir zeigen sie nur an, wo der Hersteller sie belegt.
Weil sie bei jedem Hersteller optimistisch und bei keinem geprüft ist. Der Median im Feld liegt bei 40 Watt je Quadratmeter, die Faustregel laut co2online je nach Dämmzustand bei etwa 60 bis 100. Eine Zahl, die durchgängig in dieselbe Richtung abweicht, misst nicht das Produkt, sondern den Mut der Marketingabteilung. Wir zeigen sie an, kennzeichnen sie als Herstellerangabe und erklären sie – aber sie vergibt keinen Punkt.
Nein. Wir kaufen die Heizungen nicht und messen nicht selbst. Die technischen Werte stammen vorrangig aus Betriebsanleitungen, Herstellerseiten und Händlerdatenblättern, sonst aus dem Angebotstext – nie aus der Amazon-Attributtabelle. Bei zwei Geräten (KESSER 540 W, VIESTA H700 700 W) gibt es ausschließlich den Angebotstext; das steht auf ihren Produktseiten dabei. Die Bewertungen kommen von echten Käufern. Wie daraus eine Wertung wird, steht offen in der Methodik.
Wir vergleichen Produkte nach nachvollziehbaren Kriterien und echten Nutzerstimmen – hier sind unsere weiteren Kaufberatungen.